Trinkbare gelbe Farbtupfer – Löwenzahn ist KEIN Unkraut!

ja, ihr lest richtig.  Nicht nur essbar ist der Löwenzahn, da nämlich die jungen Blätter als Salat und die Blüten als Deko, auch verarbeiten kann man ihn gut.

Aber zuerst möchte ich noch anmerken: vor allem ist er eins: schön, gelb, eine Pflanze für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber.  Also bittet rottet ihn in Eurem Rasen nicht aus, sondern lasst auch die Bienen naschen.

Wenn ihr ihn sammelt, dann achtet darauf, dass ihr wisst was auf der Wiese wo ihr ihn sammelt als Dünger verwendet wurde.  Manche Löwenzahlwiesen sind eigentlich Heu/Futteräcker, und die werden oft mit Jauche oder Mist gedüngt. Gerade zu der Zeit wo der Löwenzahn intensiv blüht.  Und – das muss man nicht wirklich mitessen oder?

Nebst dem altbekannten “Rörlsalat” mache ich immer aus dem Löwenzahn einen Sirup.  Hier ist das Rezept:

Löwenzahnblüten

frisch gesammelt, vormittags, aber schon bei abgetrockneter Wiese.

Ihr braucht in etwa  1 handvoll Löwenzahnblütenblätter.  Dabei ist es wichtig, dass so viel vom grünen Pflanzenteil wie möglich entfernt wird.

Löwenzahnblütenblätter

Farbsortiert ;-) nur die Blütenblätter kommen in den Kochtopf

Dazu kommt dann 1 L Wasser, und das ganze kocht in etwa 10 Minuten auf.  Dann die Blätter abfiltrieren und  500g Zucker zugeben. Einmal aufwallen lassen.  Abfüllen.

Das kochen ist keine Hexerei, was aber wirklich zeitaufwändig ist, ist das entgrünen der Blüten. Eine Fitzelarbeit die aber allemal lohnt.  Sowohl als Verdünnungssirup als auch als Sauce zu Fleisch oder als Salatdressing, besonders zu empfehlen als Dressing über Schafkäse (so gegessen bei Traubengarten Winkler!

Löwenzahnsirup fertig abgefüllt

habe fertig! Löwenzahnsirup fertig abgefüllt

 

Also viel Spaß beim Unkraut-Essen und Trinken!

 

Veröffentlicht unter Allgemein

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